Die 15 häufigsten Marketing-Fehler in der Gastronomie [Teil 2]

Die 15 häufigsten Marketing-Fehler Teil 2

In der Fortsetzung von Teil 1 der 15 häufigsten Marketing-Fehler in der Gastronomie, werden Dir weitere 5 Fehler mitgeteilt, die Gastronomen das Geschäft ruinieren können. Auch wenn Dein Lokal gut läuft, solltest Du dir diese Tipps durchlesen um Dein Geschäft weiter zu optimieren. Niemand ist perfekt!



6. Den Anschluss verlieren

Deine Stammgäste sind die Lebensader Deines Geschäfts! Wenn Du sie nicht an Dich binden kannst, wirst Du sie früher oder später verlieren. Haben Deine Stammgäste also das Gefühl, dass Du Dich nicht mehr für sie interessierst, ist alles vorbei.

Es ist deshalb wichtig, in Kontakt zu bleiben, um so weit wie möglich die Nase bei Deinen Gästen vorn zu haben. Natürlich ohne es zu übertreiben. Unabhängig davon über welchen Kanal Du mit Deinen Gästen kommunizierst, ist wichtig, dass Du es tust!

Beispiel: Zeig ihnen Dein neuestes Angebot, lassen sie wissen, was Du vorhast, informiere sie über einen neuen Menüpunkt. Sei stolz darauf und erzähle ihnen die Geschichte hinter Deinem neuen Bier oder teile einfach ein paar interessante / lustige Geschichten.

Besonders Online gibt es unzählige Möglichkeiten mit Deinen Gästen in Kontakt zu bleiben. Diesen Vorteil solltest Du nutzen.

7. Mundpropaganda wird unterschätzt

Obwohl sich die Zeiten geändert haben, solltest Du die Bedeutung von Mundpropaganda und Empfehlungen nicht unterschätzen. Diese Werbeform ist nach wie vor enorm wichtig, um neue Kunden in Dein Lokal zu locken.

Mundpropaganda findet jetzt weitgehend im Internet statt, ist aber theoretisch dasselbe, nur noch mächtiger. Die Menschen lieben soziale Beweise, sie vertrauen ihren Freunden und ihrer Familie.

Überlege Dir, wie Du Deine Kunden und Mitarbeiter dazu anregen kannst, neue Gäste zu gewinnen. Dies kann mit Bargeld, Geschenkgutscheinen oder anderen Preisen und Belohnungen erfolgen.

Um Dein Kundenfeedback im Internet unter Kontrolle zu haben, solltest Du professionelle Tools wie Gastronaut nutzen. Damit kannst Du von einer zentralen Plattform aus, alle Bewertungen im Netz einsehen und direkt darauf reagieren.

8. Reparieren was nicht kaputt ist

Obwohl es großartig ist, ständig zu testen und zu erneuern, neigen viele Leute dazu ihre Werbung kaputt zu denken und übertreiben es. Wenn Du eine funktionierende Kampagne oder Anzeige hast, dann lass sie wie sie ist! Das Ziel sollte es sein, sichere Anzeigen zu haben, die das ganze Jahr über geschaltet werden.

Es ist für einen Eigentümer üblich, sich seiner aktuellen Werbestrategie zu entziehen und sie zu ändern. In der Realität solltest Du dies jedoch nur dann tun, wenn sie nicht mehr effektiv ist.

Es ist wichtig zu wissen, dass Deine Kunden Deine Anzeigen nicht einmal einen Bruchteil so oft sehen wie Du.

Du möchtest sicherstellen, dass Deine Anzeigen mit der höchsten Conversion-Rate angezeigt werden, wenn nach einem Ort gesucht wird.

Wenn eine Strategie gut funktioniert, solltest Du sie versuchen zu ergänzen, anstatt sie zu ersetzen.

9. Es wird kein Vertrauen aufgebaut

Gehe nicht davon aus, dass Dein Publikum dem, was Du sagst, vertraut, nur weil Du sagst.

Zeige ihnen zunächst Fakten und konkrete Beispiele, um zu beweisen, dass das, was Du sagst, wahr ist. Die Sprache, die Du hier verwendest, ist wichtig für den Aufbau Deiner Glaubwürdigkeit.

Ich kann nicht genug betonen, wie wichtig es ist, genau zu sein, wenn Du Deine Angebote erläuterst. Es hilft massiv, Geschichten zu erzählen und Beispiele aus dem wirklichen Leben aufzugreifen.

Dies ist genau der Grund, warum Testimonials Wunder bewirken, da dieser „Zeuge“ alles in einem kurzen Ausschnitt zusammenfasst. Screenshots von Facebook-Kommentaren oder Yelp-Bewertungen sind auch ein guter Anfang.

Verdiene Dir das Vertrauen Deiner Gäste, dann verdienst du Geld.

10. Alle Marketing-Strategien werden in eine Schublade gesteckt

Alles auf eine Karte zu setzen, wenn es um Werbung geht, ist ein großer Fehler.

Obwohl Deine Kunden höchstwahrscheinlich viele Gemeinsamkeiten haben, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich alle genau gleich verhalten oder auf die gleichen Strategien reagieren.

Betrachte eine Vielzahl an Werbemethoden nicht als ineffizient, sondern als ein großes Netz, das Kunden einfängt. Am besten ist es, wenn sich mehrere Kampagnen nach dem Prinzip 1 + 1 = 3 gegenseitig verstärken.

Hinweis: Übertreibe es nicht und falle nicht dem Shiny Object Syndrom zum Opfer. Dennoch solltest Du aber ständig innovativ sein und sicherstellen, dass Du Deiner Konkurrenz immer einen Schritt voraus bist.

»Weiter zu Teil 3
(Ab Samstag, den 09. Februar verfügbar)